Basler Homer-Kommentar: Projekt

Ein Projekt des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF). Projektleitung: Prof. Dr. Anton Bierl, Prof. Dr. Joachim Latacz.

Herausgegeben in der Reihe "Sammlung wissenschaftlicher Commentare (SWC)", Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin (zuvor K.G. Saur Verlag, München/Leipzig; ehemals B.G. Teubner, Stuttgart und Leipzig).

Ein deutschsprachiger wissenschaftlicher Gesamtkommentar zu Homers Ilias ist seit dem Ameis–Hentze–Cauer (1868–1913) nicht mehr erschienen. In der Zwischenzeit hat die Homerforschung auf sämtlichen traditionellen Teilgebieten (Sprache, Realien, Struktur usw.) erhebliche Fortschritte gemacht. Darüber hinaus sind viele Bereiche wie z.B. die Erzählforschung auf eine systematische Grundlage gestellt worden. Schliesslich sind mit Mykenologie (Linear B) und Oral-poetry-Forschung gänzlich neue Möglichkeiten der Texterschliessung hinzugekommen.

Von der Basis des alten Ameis–Hentze–Cauer ausgehend greift der neue Kommentar die genannten Entwicklungen auf und spiegelt den gegenwärtigen Kenntnisstand der Homerforschung umfassend wider. Ein inhaltlich und formal neuartiges Konzept kommt den Bedürfnissen unterschiedlicher Benutzergruppen entgegen. Adressaten sind Schüler, Studierende, Lehrer und Dozenten an Universität und Schule nicht nur der Altertumswissenschaften, sondern allgemein der Kultur- und Geisteswissenschaften.

Finanziert wird das Projekt durch den Schweizerischen Nationalfonds, durch die Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel, die Max Geldner-Stiftung Basel, die Frey-Clavel-Stiftung Basel und durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

In der laufenden Projektphase (seit 01.04.2009) werden die Gesänge 7, 14, 16 und 18 bearbeitet; auch die Gesänge 9 und 22 sind weiterhin in Arbeit.