Prof. Dr. Joachim Latacz

Latacz

Emeritus (Ordinarius für Griechische Philologie bis 2002)

Curriculum Vitae:

  • geb. 1934 in Kattowitz (Oberschlesien).
  • 1953 Abitur an der ‘Latina der Franckeschen Stiftungen’ in Halle a.d. Saale.
  • 1953–1960 Studium der Altertumswissenschaft (Gräzistik, Latinistik, Alte Geschichte, Vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft, Klassische Archäologie, daneben Philosophie und Slawistik) an den Universitäten Halle/Saale, Freie Universität Berlin und Hamburg.
  • 1960 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Griechisch, Latein, Philosophie) in Berlin(-West).
  • 1960–1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am THESAURUS LINGUAE GRAECAE (LfgrE) an der Universität Hamburg.
  • 1963 Promotion (Griechisch, Latein, Philosophie) an der FU Berlin.
  • 1966–1972 Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Klassische Philologie der Universität Würzburg.
  • 1972 Habilitation  für Klassische Philologie an der Universität Würzburg.
  • 1972 Privatdozent, 1974 Universitätsdozent, 1978  a. o. Professor Univ. Würzburg.
  • 1978 Lehrstuhl für Klassische Philologie (Gräzistik) Universität Mainz.
  • 1981 Berufung auf den gesetzlichen Lehrstuhl für Griechische Philologie an der Universität Basel (Schweiz) und zum Institutsdirektor.
  • 1993/94 Dekan der Philos.-Hist. Fakultät der Univ. Basel.
  • 1996–2002 gewähltes Mitglied der Regenz (= Senat) der Univ. Basel.
  • 2002 (1. Oktober) emeritiert
  • 2004, 10. August: Empfang des türkischen Homer-Preises im Odeion von Troia (2002: Christa Wolf; 2003 Yasar Kemal, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels).

Weiterhin:

  • Leiter (zusammen mit A. Bierl) des 'Schweizerischen Nationalfonds'-Projekts 'Homers Ilias. Ein Gesamtkommentar' / neu: 'Basler Kommentar'. Etat bisher: ca. 5 Mio Fr.
  • Präsident des Direktoriums der 'Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen' bis 2009.
  • Präsident des Direktoriums der 'Colloquia Raurica' bis 2006; danach Direktoriumsmitglied.
  • Wissenschaftlicher Leiter der Wanderausstellung 'Homer. Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst', 2008/09 Basel-Mannheim.
  • Regelmäßige Beiträge in den Medien (Zeitungen, Magazine, Rundfunk, Theater, Fernsehen) zu Fragen der Antike.